Hochmotiviert tritt der 14 jährige Klaus Kienle anno 1962 seine dreijährige Lehre bei Mercedes-Benz in Stuttgart an. Der junge Mann arbeitet sich bis zum Kfz-Meister und schließlich zum Leiter der Abteilung für Sportwagen und Staatskarossen hoch. Nebenher kommt sein Fachwissen schon frühzeitig Mercedes-Klassikern in der heimischen Garage zugute. Mit einem Spezialwissen von über 20 Jahren wagt Kienle den Sprung in die Selbständigkeit.
Seit 1984 werden Traum-Klassiker der Marke Mercedes-Benz im eigenen Unternehmen zu neuem Leben erweckt - getreu der Daimler-Maxime: Das Beste oder Nichts.
Ein bis zwei Autos pro Jahr will Klaus Kienle ursprünglich restaurieren. Doch daraus wird nichts. Die Kundenwünsche überrollen ihn förmlich. Der Betrieb wächst rasant. Schnell hat sich in der Klassiker-Szene herumgesprochen, dass die kleine Werkstatt (damals in Rutesheim bei Leonberg) perfekte Qualitätsarbeit leistet.
Noch im Jahr 1985 zieht Klaus Kienle, der zu diesem Zeitpunkt schon zehn Mitarbeiter beschäftigt, innerhalb des Ortes um. Seither wächst Kienle Automobiltechnik kontinuierlich weiter und zählt mittlerweile 82 Mitarbeiter. Kienle beschließt, ein eigenes Betriebsgebäude zu bauen - das geschieht im Jahr 1990. Doch auch auf einer Nutzfläche von über 4.000 Quadratmetern stößt Kienle Automobiltechnik an die Kapazitätsgrenzen. Seit Anfang 2006 misst das Gelände rund 8.000 Quadratmeter - mit neuer Halle und Anbauten.
Unverändert geblieben ist der Charakter des bodenständigen Familienbetriebs. Mit an seiner Seite Sabine Kienle, sowie auch seine älteren Söhne Marc und Alexander, welche als Mit-Geschäftsführer schon jetzt dafür sorgen, dass die Tradition und Perfektion des Unternehmens Kienle Automobiltechnik fortgeschrieben wird. Unterstützt im täglichen Betriebsablauf werden die Herren Kienle von Jürgen Wernicke, einem langjährigen Freund von Klaus Kienle.